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Über mich

1955 geboren, studierte ich zunächst aus Neigung Physik, arbeitete im Labor eines Forschungsinstituts. Letztlich konnte ich aber "mein Ding" im damaligen Berufsfeld der Physiker nicht finden und ergriff die Chance, einer anderen Leidenschaft folgend eine zweite Berufsausbildung zu machen: zur Restauratorin der Fachrichtung 'Historische Textilien'.

Die Kombination Physik + Restaurierung brachte mir einen Lehrauftrag im Ausland ein. Ich nahm die Herausforderung an, doch sollte ich der Belastung  gesundheitlich nicht gewachsen sein: Kaum ein paar stressvolle Monate am neuen Arbeitsort, erlitt ich einen Zusammenbruch und erkrankte an Fibromyalgie und CFS/ME.

Es hat mich mittelschwer erwischt. Nach einigen Monaten des Totalausfalls konnte ich mit halbierter Arbeitszeit mühsam wieder anfangen, schleppte mich 4 lange Jahre unter ständigen Schmerzen und erschöpft zur Arbeit. Dann endete mein Vertrag.

Ein halbes Jahr später entdeckte ich das Guptaprogramm, und weitere sechs Monate später war ich weitgehend wieder gesund. Ich wurde Gupta-Coach, der erste in Deutschland. Eine zweijährige Coaching-Ausbildung bei Veit Lindau hab ich durch Restaurierungsprojekte finanziert.

Meine Krankheits- und Genesungsgeschichte können Sie in noch größerer Ausführlichkeit hier nachlesen: CFS-Genesungsgeschichten.

Es fesselt mich nach wie vor, immer tiefer in Fragestellungen der Medizin und des Coaching einzudringen, Bücher zu studieren, Seminare zu besuchen, von den Erfahrungen der Klienten zu lernen, und sie von mir.

Irgendwann habe ich verstanden, daß es bei meinem sprunghaft erscheinenden Berufsweg doch so etwas wie einen roten Faden gibt. Es war das Bestreben, die Krankheit meiner Mutter zu ergründen und zu verstehen, das mich unbewusst angetrieben hat. Meine Mutter litt über 50 Jahre an einer Sonderform von Magersucht oder anorexia nervosa. Ich bin damit groß geworden, dass meiner Mutter kein Arzt helfen konnte.

Nach meiner eigenen Genesung konnte ich ihr mit dem neuen Wissen des Guptaprogramms noch zu zweieinhalb für ihre Verhältnisse relativ glücklichen Jahren verhelfen. Von daher rührt mein Fokus auf chronische Verdauungsprobleme. Ich hätte es nie für möglich gehalten, einmal auf Menschen zu treffen und ihnen sogar beistehen zu können, die in einer ähnlichen Lage stecken wie meiner Mutter während eines halben Jahrhunderts.

Ich kann jeden nur einladen und ermutigen, sich ein Herz zu fassen und sich einzulassen auf einen neuen Weg, seine Gesundheit wiederzuerlangen. Sie können dabei nur gewinnen.